Interview mit Trainer Mehmet Güldal

Die Saison endete wegen der Corona-Pandemie ganz abrupt. Meinst Du, dass Ihr auch in der regulären Runde den Aufstieg geschafft hättet?

Mehmet Güldal: In der Rückrunde wären wir, aus meiner Sicht, noch souveräner gewesen, da wir uns in der Winterpause mit guten Spielern verstärkt haben. Die vier Neuzugänge hätten die Lücken im Kader definitiv geschlossen.

Ein Doppelaufstieg ist ja im Normalfall ein großer Grund zu feiern?

Mehmet: Ja, unter normalen Umständen wäre eine Meisterschaftsfeier ganz anders gewesen. So konnten wir corona-bedingt nur im kleinen Kreis feiern.

 Mit welchen Neuzugängen habt Ihr das Team verstärkt?

Mehmet: Mit Franesco Di Sazio haben wir jemanden, der mit seiner Erfahrung die jungen Spieler mitziehen kann und uns mit seiner Qualität weiterhilft. Oliver Doru ist gelernter Rechtsaußen und wird uns mehr Stabilität in die Abwehr bringen. Von Huchenfeld kam Calogero Argentiero, der dort nicht die gewünschte Spielzeit bekam. Er ist ein ruhiger Spieler mit gutem Charakter und sehr variabel einsetzbar.

 Was sind für die Dich die härtesten Gegner in der Kreisliga?

Mehmet: Alle Spiele werden hart, besonders mit den vielen „Englischen Wochen“ in dieser Saison. Aber die Spiele gegen Alemannia Wilferdingen und den 1. FC Fatihspor werden besonders schwer. Außerdem die Spiele gegen die GU Türk.-SV Pforzheim, die wir im Testspiel im Frühjahr knapp bezwungen haben und in den Hallenturnieren als unglückliche Verlierer vom Platz gingen.

Wer sind Deine Aufstiegskandidaten?

Mehmet: Die GU und Germania Singen. Die GU hat eine Mannschaft mit sehr starker Qulität und Germania Singen ein Team mit sehr viel Erfahrung.

 Welche Ziele habt Ihr Euch denn gesteckt?

Mehmet: Mein persönliches Ziel wäre es unter den ersten fünf in der Kreisliga zu kommen. Die Spieler jedoch würden gerne unter den ersten drei landen. Wir werden sehen, die „Englischen Wochen“ werden und viel Kraft kosten und haben keinen breiten Kader.

Wie lief denn die Vorbereitung, warst Du zufrieden?

Mehmet: Ich bin das dritte Jahr hier. Es gab noch keine Vorbereitung, die zu 100% nach Plan lief. In dem Jahr, mit Corona, ist es die schlechteste Vorbereitung, die ich erlebt habe. Daher werden uns von Spiel zu Spiel steigern müssen.

Hast Du schon mal drei Aufstiege nacheinander geschafft?

Mehmet: Nein, weder als Spieler noch als Trainer. Einzelne Meisterschaften durfte ich als Spieler in Dillweißenstein als auch bei der GU Türk.-SV Pforzheim erleben.

 Hättest Du vor drei Jahren, als Du das Traineramt übernommen hast gedacht, dass Du so weit kommst?

Mehmet: Wenn ich so zurück blicke, als ich das erste Gespräch mit dem Präsidenten Murat Sanlitürk hatte und nebenbei die Mannschaft beim Training beobachtete, dachte ich mir: „Da könnte ich noch selber mit spielen, statt Trainer zu werden“. Aber Murat war sehr engagiert, auch bei der Spielersuche. Innerhalb von sechs Wochen konnten wir durch sechs neue Spieler die Qualität des Kaders enorm steigern. In der B-Klasse war es dann einfacher Spieler zu holen.

Danke Mehmet, wir wünschen Dir und dem Team für die neue Saison viel Erfolg.

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