AH Hallenturnier beim 1.CfR Pforzheim

Dass wir bei diesem Turnier eine Außenseiterrolle inne haben, ist so kristallklar wie ein Gebirgsbach in den Alpen. Wir messen uns hier mit Teams, die in der Breite mit Kickern bestückt sind, die eine wesentlich bessere fußballerische Ausbildung genossen haben. Dennoch haben wir es oft geschafft, mit Willen und Herz in die Zwischenrunde einzuziehen. Waren wir vor vier Jahren noch mit einer riesigen Energieleistung im kleinen Finale, so bedarf es mittlerweile der unbändigen Anstrengung die Vorrunde zu überstehen. Leider, werte Kameraden, war der letzte Wille nicht zu erkennen. Schon im vergangenen Jahr war die Abteilungsleitung mit der Vorbereitung aufs Turnier nicht ganz einverstanden, z. Bsp. bei der Pünktlichkeit zum Treffpunkt. In den Spielen fehlte uns natürlich auch das vielzitierte Quäntchen Glück beim Torabschluss oder bei Entscheidungen des Referees, aber das muss man sich bekanntlich ja erarbeiten, was uns gestern weniger ausgeprägt gelang.

Kickers – FC 08 Birkenfeld   0:3

Gegen das hochkarätig besetzte Team vom Erlach hatten wir die ersten Momente für uns. Drei Mal konnten wir abschließen, wurden aber nicht mit einem Tor belohnt. Die Querlatte vereitelte die größte Kickers-Chance in der Anfangsphase als Micha abzog. Kurz darauf fackelte Marco ab und der vom Keeper abgewehrte Ball wurde zum Bumerang. Weit sprang das Leder nach vorne, genau vor den Fuß eines Birkenfelders, die dann ihre Klasse aus-spielten. Beim zweiten Gegentor waren wir nicht eng genug am Mann und dem dritten Treffer in der Schlussminute ging ein ungenauer Abwurf von Marlon voraus, der das Spiel nach einem gehaltenen Ball noch einmal schnell machen wollte. Das Endresultat stellt ein klares Ergebnis dar, aber dennoch war die Partie unsererseits recht ordentlich, mehr aber nicht. Mit ein wenig Glück hätten wir, wie erwähnt, vorlegen können, aber es sollte nicht sein.

Kickers – FC Heidenheim 0:3

Punkte mussten her und sollten gegen die Vertretung von der Ostalb eingefahren werden. Zuschauerexperten und auch unsere eigenen Spieler hatten festgestellt, dass ein größeres Laufpensum zum Erfolg beitragen würde, da sich die Heidenheimer in ihrem ersten Spiel eher statisch verhielten. „Gesagt, getan“ erwies sich als Fehlanzeige, nach vorne war die nötige Bewegung nicht gegeben. Recht früh konnte der Kontrahent in Führung gehen, als ein Schuss von der Mittelinie neben dem linken Torpfosten den Weg ins Ziel fand. Auf dem Niveau wird man eben sofort bestraft, wenn in einem kurzen Moment nicht aufgepasst wird. Bis zum zweiten Torerfolg der Schwaben dauerte es nicht lange. Der Unparteiische entschied auf einen strittigen Neunmeter, aber auch hier waren wir einfach den Bruchteil zu spät, um die Situation besser zu lösen. In der Folge waren wir bemüht endlich ein Tor zu machen, aber Micha traf nach schönem Zuspiel von Marco erneut nur das Quergestänge. Unseren insgesamt sechsten Gegentreffer fingen wir noch ein, eben weil wir auf einen eigenen Einschuss drängten und ausgekontert wurden.

Kickers – Hertha BSC Berlin  1:1        

Ein Sieg mit drei Toren Unterschied würde uns den Einzug in die Zwischenrunde bescheren, aber ganz offen gesprochen, war vor dem Spiel das Feuer dafür und der Glaube daran nicht zu spüren. Dennoch durfte man feststellen, dass mit dem Anpfiff engagiert der Weg Richtung Hertha-Kasten gesucht wurde. Ein ums andere Mal musste der Keeper der Hauptstädter eingreifen, konnte aber jedes Mal einen Jubel der Kickers verhindern. Wieso lief es plötzlich? Leider wurden wir erneut ausgekontert, da unsere Raumaufteilung nicht stimmte. Es blieb uns also verwehrt, selbst einmal vorzulegen und den Gegner im Umkehrspiel zu überrennen. Vor allem auch, weil vor dem Berliner Führungstor Tobias und Kälbes an der gegnerischen Bande den Ball behaupteten und Kälbes klar gegen das Plexiglas gestoßen wurde. Der Pfiff blieb zu unserem Leidwesen aus! Unbeeindruckt ob des Rückstands spielte die Kickers-Truppe weiter nach vorne und Sebastian konnte mit einer Energieleistung die Anzeigentafel auf Remis stellen, das mehr als hochverdient war. Der Schlussakkord war letztlich noch einigermaßen versöhnlich und das Ausscheiden gestaltete sich nicht sang- und klanglos.

Im Kulturhaus Osterfeld verlebten sechs Kickers-Recken einen netten Abend bei Speis und Trank, Musik und einem gewohnt unterhaltsamen Programm. Ronny erschien gar in charmanter Begleitung. Schade, dass wir es noch nie geschafft haben, geschlossen auf dieser Veranstaltung zu sein. Man muss sich ja nicht die Nacht um die Ohren schlagen, aber ein gemeinsames Essen und die Macher des Turniers mit zahlreicher Anwesenheit zu würdigen, ist für jeden Kickers-Spieler möglich. Dreißig Minuten nach der Geisterstunde trollten sich die beiden letzten Verbliebenen zu einer im Rahmen befindlichen Uhrzeit nach Hause.

Kader: Marlon, Andy, Marco, Micha, Micha, Ronny, Sebastian, Tobias, Vladi

Bericht: IM

 

 

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