TSV Heimsheim AH - SV Kickers AH

Wie schon im Bericht über das vorletzte Spiel erwähnt, ist und bleibt Fußball auch ein Spiel der Psyche. Ähnlich wie gegen HNK war die Spielvorbereitung lax, wenig zu sehen gab es vom konzentrierten Einstimmen auf das Match im Vergleich zum Samstag. Man sehnte sich das Ende des Damenspiels herbei, damit rechtzeitig begonnen werden konnte. Einzig mit dem Ziel, die überbezahlten Bajuwaren und Madrilenen kicken zu sehen.

Aus mehr oder weniger triftigen Gründen ereilten die Kickers-Führungsriege zehn Absagen (!), aber dennoch konnten wir eine schlagkräftige Truppe aufbieten. Um nicht Vladi, der eh schon angeschlagen ist, alleine auf der Bank zu haben, gab unsere D-Jugend-Trainerin Nicole ihr Debut zwischen den Pfosten und Marlon rückte aufs Feld. Unsere Keeperin absolvierte ein ganz starkes Spiel, ihre Klasse war deutlich zu sehen!

Unser Hauptproblem, nämlich die Rückwärtsbewegung im Mittelfeld, war plötzlich wieder da und ermöglichte den Gastgebern den Führungstreffer. Deren Anfangsschwung ebbte aber bald ab und die Mannen im roten Dress übernahmen zunehmend das Spielgeschehen. Bis zum Halbzeitpfiff erspielten wir uns mindestens fünfzehn Abschlüsse, erzielten aber nur zwei Treffer. Den Ausgleich markiert Jan als er einen Querpass von Micha im Strafraum aus sieben Metern ins Tor spielte. In einer Szene, als Igor am linken Sechzehnereck den Ball rückwärts über Kopf zu Marco passte, zog unser Kanonier voll ab und traf stramm zur Führung in die Maschen. Anschließend spielten wir um den Strafraum teilweise zu kompliziert, der betonharte sowie unebene Platz machte Chancen zunichte oder es wurde nicht konzentriert genug abgeschlossen. Schade, dass kurz vor dem Pausentee noch Diskussionen hoch kochten. Bei den Einheimischen gab es den einen oder anderen Heißsporn, der nach einer Strafraumsituation mit Vjeko keine Ruhe fand.

Nach der Pause war das Loch im Mittelfeld nicht mehr so groß und im Minutentakt rollten unsere Angriffe auf den guten Heimtorwart zu. Leider blieb es aus genannten Gründen bei der mangelnden Verwertung von Tormöglichkeiten. Erst als Engin in der Box von den Beinen geholt wurde, konnte Marco per Strafstoß den Deckel drauf machen. Hinten brannte nichts mehr an, Nicole hielt den Kasten souverän sauber, die Viererkette lief nahezu alles ab. Die TSVler waren mit den drei Gegentoren mehr als gut bedient, denn auf einem ordentlichen Rasenplatz hätte es sicher deutlich häufiger in deren Gehäuse geklingelt. Für alle Beteiligten war es ein hartes Stück Arbeit, geschuldet den Platzverhältnissen und der Erschöpfung vom Samstag. Aber nur so kommen wir weiter, denn ein Freundschaftsspiel bringt mehr als ein Trainingskick. Wenn wir jetzt noch alle verstehen, dass wir den Ball über wenige Meter schneller spielen und nicht den Zauberpass kreieren wollen, macht das Ganze noch mehr Spaß. Nicht jede Kugel muss zwingend vertikal gespielt werden. Im Anschluss saßen wir noch bei einem Essen mit Getränk im Vereinsheim und schauten die zweite Halbzeit der Champions League an.                                                                       

Kader: Nicole, Igor, Jan, Marco, Marlon, Micha, Miso, Ronny, Sascha, Tobi, Viktor, Vjeko, Vladi

 

Bericht: IM

 

 

 

 

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