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- noch frei -

SV Kickers lassen Landesliga zittern

Dies war die Schlagzeile beim Fussball-Check der Pforzheimer Zeitung. Hier der Bericht:

 Vor zwei Jahren existierten die SV Kickers Pforzheim noch nicht. Erst durch den Zusammenschluss von FC Germania Brötzingen und 1. FC Eutingen entstand der neue Pforzheimer Club, der die Konkurrenz in der aktuellen Vorrunde der Landesliga zittern ließ. Als Tabellenführer haben sich die Kickers zusätzlich in der Winterpause mit namhaften Neuzugängen verstärkt. Diese sind auch nötig, wenn das langfristige Ziel erreicht werden soll: der Aufstieg in die Verbandsliga.

Der junge Fusionsverein strebt ähnliche Erfolge wie der TSV Grunbach an. Allerdings wollen die Vereinsverantwortlichen die Zukunft nüchtern betrachten und ruhig und überlegt die nächsten Hürden nehmen. Wer weiß, vielleicht winkt den Fußballfans in der Region ja bald ein bald ein weiteres Oberliga-Lokalderby, wenn sich die Kickers mit dem TSV und dem FC Nöttingen messen.

Aber zunächst gilt es, die Supervorrunde in der Rückrunde fortzusetzen. PZ-news hat bei Rudi Herzog (39), Trainer der SV Kickers Pforzheim, nachgefragt, wie weit die Kickers in der Winterpause schon gekommen sind.

Für Herzog steckt ein bisschen Magath-Schinderei überall im Winterpausentraining drin. Die Kunst bestehe darin, wie man das Training verpacke. Die Kickers seien jedenfalls, so Herzog, auf alles vorbereitet. Zum Beispiel auf den SV Langensteinbach und die Spvgg Durlach-Aue, die dicksten Brocken im Kampf um den Aufstieg in die Verbandsliga.

1. Wie dringend hat Ihre Mannschaft die Winterpause gebraucht?

Sehr dringend. Personell hatten wir einigen Probleme und nur 13 Spieler in der Vorrunde zur Verfügung. In den letzten Spielen kam dann noch die rote Karte von Tobias Wacker hinzu. Wir haben auf dem letzten Loch gepfiffen.

2. Felix Magath ist bekannt für sein hartes Training. Wie viel Magath spielt bei Ihnen während der Vorbereitung für die Rückrunde eine Rolle?

Ein bisschen Magath ist überall drin. Es gibt Dinge, die man einfach machen muss. Es kommt darauf an, wie man es verpackt. Ich versuche, alles auf dem Platz spielerisch zu lösen. Ein oder zwei Läufe gehören dazu. Außerdem lege ich in der Vorbereitung auf viel Taktik wert.

3. Was ist der Schwerpunkt Ihrer Trainingsarbeit in der Winterpause?

Zu Beginn müssen wir schauen, wie die Platzverhältnisse sind. Uns kommt zugute, dass wir erst im März in die Rückrunde starten und keine Nachholspiele haben. Wir hoffen, dass wir bis dahin spielen können. Alles andere wird improvisiert.

4. Konnte sich die Mannschaft personell verstärken?

Mit Michael Cycon (FC Nöttingen), Daniel Reule (TSV Grunbach) und Markus Brasch (SV Neuhausen) konnten wir uns in der Breite verstärken und haben jetzt mehr Optionen für das offensive Mittelfeld. Hingegen ist Francesco Porcu in der Winterpause zum VfR Ittersbach zurückgekehrt.

5. Was ist Ihr Ziel für die Rückrunde und was muss Ihre Mannschaft verbessern, damit die Ziele erreicht werden?

In der Hinrunde hatten wir die beste Abwehr mit den wenigsten Gegentoren. Sowohl defensiv als auch offensiv sind wir stark. Wir müssen allerdings unsere herausgespielten Chancen noch konsequenter nutzen. Längerfristig wollen wir uns in der Verbandsliga etablieren. Wenn uns Vergleichbares wie beim TSV Grunbach mit dem Oberliga-Aufstieg wiederfahren sollte, nehmen wir das gerne mit. Es ist aber nicht zwingend notwendig. Wir arbeiten mit Sinn und Ziel und wollen nichts übers Knie brechen.

6. Wo sehen Sie die dicksten Brocken und härtesten Prüfungen in der Rückrunde?

Die dicksten Brocken in der Landesliga sind der SV Langensteinbach und die Spvgg Durlach-Aue. Mit unseren beiden Rückrundengegnern, dem 1. FC 08 Birkenfeld und dem FC Nöttingen, haben wir aber auch keine einfachen Spiele vor uns.

7. Wovor müssen sich Ihre Gegner nach der Winterpause fürchten?

Vor unserem starken Offensivspiel, wo wir sehr sehr gut aufgestellt sind. Mit den Neuzugängen sind wir nun flexibler und können auch mal mit drei Stürmern agieren.

8. Was würden Sie über sich ergehen lassen, wenn Sie Ihr Saisonziel erreichen?

Eine Bierdusche.

9. Warum ist Ihr Verein der geilste Club in der Region?

Wir sind durch den Zusammenschluss (FC Germania Brötzingen und 1. FC Eutingen) ein junger Verein, der richtig Spaß macht. In diesem frischen Unternehmen stimmen die Strukturen. Zusätzlich ist auch die Jugendarbeit auf einem guten Weg.

(Quelle www.pz-nws.de 11.02.2013 Autor: Seweryn Sadowski)

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